Informationen zum Master-Studiengang Mikrobiologie und Biochemie (MSc MiB)

Der Masterstudiengang „Mikrobiologie und Biochemie“ ist konsekutiv auf der Grundlage einer Ausbildung in einem entsprechenden Bachelorstudiengang im Bereich Biowissenschaften aufgebaut. Er vertieft und gewährleistet eine solide wissenschaftliche Ausbildung auf den Gebieten der Mikrobiologie und Biochemie. In dem forschungsorientierten Studiengang sollen die Studierenden Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erwerben, die sie zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit oder eines Promotionsstudiums befähigen.

Überblick/Allgemeines zum Studium

Überblick/Allgemeines zum Studium

RAHMENSTUDIENPLAN

Mögliche Tätigkeitsbereiche der Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Mikrobiologie und Biochemie“ umfassen Tätigkeiten im Bereich der biomedizinischen Forschung, der Biotechnologie und der pharmazeutischen Industrie. Die Tätigkeiten beinhalten u.a. die Planung und Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen sowie beratende Aufgaben bei der Umsetzung biologisch relevanter Maßnahmen in Wirtschaft und Verwaltung. Im Rahmen des Studiums sollen die Studierenden die Befähigung erlangen, biologische Probleme zu erkennen, sachlich begründete Lösungsansätze zu erarbeiten und sie entsprechend umzusetzen. Mit der in der Regel experimentellen Masterarbeit sollen die Studierenden die Beherrschung dieser Fähigkeiten nachweisen, insbesondere des fachspezifischen Methodenspektrums.

Allgemeine und fachbezogene Ziele des Studiums sind u.a. der Erwerb von
- Kenntnissen über ausgewählte Gebiete der Mikrobiologie und Biochemie in Theorie und Praxis
- Kenntnissen wissenschaftlicher Methoden und von Fähigkeiten, diese anzuwenden; 
- Fähigkeiten, die Daten von Experimenten zu erfassen, darzustellen, auszuwerten und zu interpretieren;  
- Fähigkeiten, Fachliteratur und andere Informationsquellen wie Datenbanken zu verwenden und zu
  bewerten;
- Fähigkeiten zur schriftlichen, mündlichen und graphischen Darstellung von Forschungsergebnissen.

Mit dem Masterabschluss werden die Grundvoraussetzungen für eine weitere wissenschaftliche Qualifikation erworben. Der erfolgreiche Abschluss als Master of Science für die Gebiete Mikrobiologie und Biochemie ist Eingangsvoraussetzung für die Aufnahme in weiterführende Promotionsstudiengänge, in denen dann besonders die eigenständigen wissenschaftlichen Aspekte weiter vertieft werden.

Bewerbung/Einschreibung

Bewerbung/Einschreibung

Ansprechpartner: Studierendensekretariat der Universität

Link zur Online-Einschreibung

Entsprechend der Satzung der Universität Rostock über die Zulassung zum Studium (URZS, 2008) § 16 werden die ca. 20 Studienplätze nach den Noten (mindestens 3,0) des biowissenschaftlichen BSc-Abschlusses vergeben.

Soll das Masterstudium im unmittelbaren Anschluss an den vorhergehenden Studiengang aufgenommen werden und liegt das Abschlusszeugnis bei Ablauf der Bewerbungsfrist noch nicht vor, muss eine Bescheinigung des Prüfungsausschusses über die Anmeldung zum letzten Prüfungsabschnitt des vorangehenden Studiengangs und eine Bestätigung über die bis dahin absolvierten Prüfungen und deren Ergebnisse vorgelegt werden. Auf dieser Grundlage kann eine vorläufige Zulassung ausgesprochen werden. (§ 15 Abs. 2 der URZS, 2008)

Interessenten mit einem erfolgreichen Bachelor-Abschluss in den Biowissenschaften schreiben sich bitte direkt über die Online-Einschreibung zwischen dem 01.06. und 15.07. des Jahres(Bearbeitungsstand kann online verfolgt werden) des Studierendensekretariates bei der Universität Rostock ein.

Der Master-Studiengang Mikrobiolgie und Biochemie ist örtlich zulassungsbeschränkt.  

Anlage 6 zur Satzung der Universität Rostock über die Zulassung zum Studium (URZS) vom 25. April 2008 
Zulassungsregeln im Hochschulauswahlverfahren für das Studium
im Studiengang Mikrobiologie und Biochemie (M.Sc.) gemäß § 18 URZS

§ 1Geltungsbereich
Dieser Anhang regelt das Auswahlverfahren gemäß § 18 für die Vergabe der Studienplätze für den Masterstudiengang Mikrobiologie und Biochemie der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock. Er findet Anwendung, wenn mehr Bewerberinnen und Bewerber die Zugangsvoraussetzungen aus der einschlägigen Prüfungsordnung erfüllen als Studienplätze zur Verfügung stehen. Erfüllen weniger Bewerberinnen oder Bewerber die Zugangsvoraussetzungen als Studienplätze zur Verfügung stehen, findet ein Auswahlverfahren nicht statt.  

§ 2Auswahlverfahren
(1) Die Auswahl erfolgt nach einer Zulassungsnote, die aus der im Zeugnis ausgewiesenen Abschlussnote des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses unter Anrechnung eines Bonus gemäß Absatz 4 gebildet wird. Hiernach wird eine Rangliste gebildet, wobei die Studienplätze konsekutiv beginnend ab der Bewerberin oder dem Bewerber mit der besten Zulassungsnote vergeben werden. Besteht Ranggleichheit, so wird vorrangig die- oder derjenige ausgewählt, die oder der minderjährige Kinder erzieht. Im Übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.
(2) Maßstab für die Auswahl ist die im Zeugnis des Hochschulabschlusses ausgewiesene Abschlussnote. Liegt das Abschlusszeugnis zum Zeitpunkt der Auswahlentscheidung noch nicht vor, wird die in § 17 Absatz 2 genannte Ersatzbescheinigung herangezogen. Voraussetzung ist in diesem Fall zudem, dass wenigstens 150 Anrechnungspunkte in einem einschlägigen Bachelorstudiengang oder einem gleichwertigen Studiengang erworben wurden und das Thema der Abschlussarbeit ausgegeben worden ist. Maßstab für die Auswahl ist dann die aus den bisherigen Prüfungsleistungen ermittelte Durchschnittsnote, und zwar unabhängig davon, ob die Abschlussnote aus dem nachgereichten Abschlusszeugnis hiervon abweicht.
(3) Sofern sich aus den eingereichten Unterlagen nur ein Worturteil zur Abschlussnote ergibt, wird die aus der Tabelle 1 folgende Gesamtnote für dieses Worturteil berücksichtigt. 

Tabelle 1: Abschlussnote nach Worturteil
Worturteil Gesamtnote
Sehr gut 1,0; Gut 2,0; Befriedigend 3,0; Ausreichend 4,0  

(4) Eine Notenverbesserung ergibt sich für Leistungen in mikrobiologischen und biochemischen Modulen, die in der Leistungsübersicht der Bewerberin oder des Bewerbers ausdrücklich aufgeführt und bewertet sind, wenn insgesamt für die Fächer Mikrobiologie und Biochemie mindestens je 12 Leistungspunkte ausgewiesen sind. Der Bonus wird nach Maßgabe der Durchschnittsnote, die sich aus den Noten der mikrobiologischen und biochemischen Module berechnet, gemäß Tabelle 2 vergeben und von der Abschlussnote beziehungsweise der in Absatz 2 genannten Durchschnittsnote abgezogen.

Tabelle 2: Bonus für Mikrobiologie und Biochemie Module
Durchschnittsnote Bonus
< 1,7   0,2
< 2,0   0,1  

Eine weitere Notenverbesserung ergibt sich, wenn für die Abschlussarbeit ein Thema aus dem mikrobiologischen oder biochemischen Fach gewählt wurde. In diesem Fall wird ein Bonus von 0,1 von der Abschlussnote beziehungsweise der in Absatz 2 genannten Durchschnittsnote abgezogen.  

§ 3Zulassungsentscheidung
Für Bewerberinnen und Bewerber, die auf der Grundlage der Ersatzbescheinigung nach § 17 Absatz 2 ausgewählt wurden, bestimmt sich das weitere Zulassungsverfahren nach § 17 Absatz 2 mit der Maßgabe, dass die vorläufige Zulassung erlischt und eine Exmatrikulation erfolgt, wenn der Nachweis über die erfolgreiche Beendigung des vorangegangenen Studiums und das Erfüllen der erforderlichen Zugangsnote nicht bis zum 30. November für das jeweilige Wintersemester erbracht wird. Im Übrigen gelten die §§ 19 bis 21.

Bewerbungsverfahren internationaler Studieninteressierter

Studien- und Prüfungsordnung

Studien- und Prüfungsordnung

Studiengangsspezifische PRÜFUNGS- und STUDIENORDNUNG vom 19. Mai 2016

RAHMENPRÜFUNGSORDNUNG der Universität Rostock vom 09. Juli 2012

Erste Satzung zur Änderung der Rahmenprüfungsordnung der Universität Rostock vom 29. September 2013

Zweite Satzung zur Änderung der Rahmenprüfungsordnung der Universität Rostock vom 12. Juni 2017

Modulprüfungen

Modulprüfungen

Die studienbegleitenden Modulprüfungen werden in dem dafür festgelegten Prüfungszeitraum abgenommen. Der Prüfungszeitraum unterteilt sich in zwei Prüfungsphasen. Die erste Prüfungsphase des Prüfungszeitraumes eines Semesters erstreckt sich auf zwei Wochen unmittelbar im Anschluss an die Vorlesungszeit. Die zweite Prüfungsphase eines Prüfungszeitraumes erstreckt sich auf zwei Wochen unmittelbar vor Beginn des nächsten Semesters. In beiden Prüfungsphasen finden alle Prüfungen zum Regelprüfungstermin nach dem Prüfungs- und Studienplan und Wiederholungsprüfungen statt.

Abweichend davon können die studienbegleitenden Modulprüfungen in Form von Klausuren, mündlichen Prüfungen, Hausarbeiten, Referate/Präsentationen, Protokollen oder praktischen Prüfungen vorlesungsbe- gleitend abgelegt werden, wenn die Studierenden spätestens mit Veranstaltungsbeginn über die für sie geltende Prüfungsart, deren Umfang und den jeweiligen Abgabetermin in Kenntnis gesetzt werden.

Im Einvernehmen zwischen Studierenden und Prüferinnen/Prüfern können Prüfungen unter Wahrung der in der Rahmenprüfungsordnung angegebenen Fristen und Anmeldemodalitäten auch zu anderen Zeitpunkten abgehalten werden.

Die Kandidatin/der Kandidat hat sich zu jeder Modulprüfung (egal ob Erst- oder Wiederholungsprüfung, Klausur, mündliche Prüfung, Protokoll oder Präsentation ...) über ein Web-Portalanzumelden. Die Frist für die Meldung zu Modulprüfungen in der vorlesungsfreien Zeit endet vier Wochen vor Ende der Vorlesungszeit. Die Kandidatin/der Kandidat kann eine Anmeldung zur Prüfung ohne Angabe von Gründen bis zu vierzehn Tagen vor dem Prüfungstermin wirksam zurücknehmen.
Die Rücknahmeerklärung der Anmeldung zu Modulprüfungen muss in schriftlicher Form oder per E-Mail beim Studienbüro/Prüfungsamt erfolgen.

Die Kandidatin/der Kandidat kann von den Regelprüfungsterminen der Modulprüfungen um höchstens zwei Semester abweichen.

Eine Modulprüfung kann als Freiversuch gewertet werden, wenn sie innerhalb der Regelstudienzeit und spätestens zu dem in der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung festgelegten Regelprüfungstermin erstmalig ablegt wird. Freiversuche werden für Modulprüfungen im Umfang von bis zu einem Drittel aller in die Gesamtnote einfließenden Leistungspunkte gewährt. Für die Abschlussprüfung gibt es keinen Freiversuch. Eine Wertung der Modulprüfung als Freiversuch muss innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses beantragt werden (FORMULAR). Außerdem ist ebenfalls eine Online-Anmeldung erforderlich.

Besteht eine Kandidatin/ein Kandidat eine Modulprüfung im Freiversuch nicht, so gilt sie als nicht unternommen, außer sie wurde wegen Täuschung oder eines Ordnungsverstoßes für nicht bestanden erklärt. Die erneute, reguläre erste Modulprüfung ist, unter Beachtung der Fristüberschreitung (um höchstens zwei Semester), abzulegen, anderenfalls gilt die Modulprüfung als abgelegt und wird mit „nicht bestanden“ bewertet.

Besteht eine Kandidatin/ein Kandidat eine Modulprüfung im Freiversuch, darf sie/er die Prüfung zum Zwecke der Notenverbesserung erneut ablegen (Verbesserungsversuch). Es gilt jeweils die bessere Note.

Wurde eine Modulprüfung im Freiversuch unternommen, kann sie nach dem regulären ersten Versuch nur einmal wiederholt werden. Wurde für Modulprüfungen hingegen die Freiversuchsregelung nicht in Anspruch genommen, so können nicht bestandene Modulprüfungen zweimal wiederholt werden. Die Wiederholung einer bestandenen Modulprüfung außerhalb des Freiversuchs ist nicht zulässig. Fehlversuche an anderen Universitäten und gleichgestellten Hochschulen werden angerechnet. Besteht eine Modulprüfung aus zwei Prüfungsleistungen, so ist nur die Prüfungsleistung zu wiederholen, die nicht mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet wurde. 

Die erste Wiederholungsprüfung und Verbesserungsversuche müssen spätestens innerhalb des darauf folgenden Semesters erfolgen, sofern der Kandidatin/dem Kandidaten nicht wegen besonderer, von ihr/ihm nicht zu vertretender Gründe eine Nachfrist gewährt wird. Für Prüfungen, die untrennbar mit einer Lehrveranstaltung verbunden sind, kann diese Frist um ein weiteres Semester verlängert werden. Die zweite Wiederholungsprüfung hat spätestens zum nächsten regulären Prüfungstermin zu erfolgen. Ist die Kandidatin/der Kandidat beurlaubt, ist eine Wiederholungsprüfung im nächsten Prüfungstermin nach Ende der Beurlaubung abzulegen.

Bei Versäumnis der Wiederholungsfrist gilt die Wiederholungsprüfung als abgelegt und wird mit „nicht bestanden“ bewertet, es sei denn, die Kandidatin/der Kandidat hat das Versäumnis nicht zu vertreten.

Stunden- und Prüfungspläne

Stunden- und Prüfungspläne

Stundenpläne - siehe auch Vorlesungsverzeichnis

Prüfungspläne - Prüfungsanmeldung über Prüfungsamt-Online

Master-Arbeit

Master-Arbeit

ANMELDEFORMULAR

Die Abschlussprüfung folgt aus dem Modul „Masterarbeit Mikrobiologie und Biochemie". Sie besteht aus der schriftlichen Abschlussarbeit (Masterarbeit) und dem Kolloquium.
Die Themenfindung für die Masterarbeit erfolgt auf der Grundlage von Angeboten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und anderer Fakultäten der Universität Rostock, anderer außeruniversitärer wissenschaftlicher Einrichtungen oder nach eigenen Vorschlägen der Studierenden, stets vorausgesetzt es findet sich dafür eine Betreuerin/ein Betreuer gemäß § 27 der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master).
Die konkrete Aufgabenstellung der Masterarbeit erarbeiten die Studierenden zusammen mit der Betreuerin/dem Betreuer. Dabei stellt die Betreuerin/der Betreuer sicher, dass die Aufgabenstellung den Anforderungen an eine solche Arbeit entspricht.
Die Anfertigung der Masterarbeit erfolgt im 4. Semester. Die Frist für die Bearbeitung beträgt 20 Wochen. Im Einzelfall kann auf begründeten Antrag (FORMULAR) der Prüfungsausschuss die Bearbeitungsfrist ausnahmsweise angemessen um höchstens vier Wochen verlängern. Die Masterarbeit ist fristgemäß beim Studienbüro/Prüfungsamt abzugeben.
Die Masterarbeit ist entsprechend den Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zur Vermeidung wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der Universität Rostock zu verfassen.
Das Kolloquium besteht aus einem etwa 20-minütigen Vortrag der Studierenden/des Studierenden und einer bis zu 40-minütigen Diskussion.
Für den erfolgreichen Abschluss des Moduls „Masterarbeit Mikrobiologie und Biochemie" werden 30 Leistungspunkte vergeben. Der damit verbundene Arbeitsaufwand beträgt 900 Stunden. Er setzt sich zusammen aus 810 Stunden für die Masterarbeit sowie 90 Stunden für das Kolloquium.

Zulassung zur Abschlussprüfung
Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer den Erwerb von mindestens 78 Leistungspunkten in diesem Studiengang nachweisen kann.
Die Studierende/der Studierende hat die Zulassung zur Abschlussprüfung schriftlich beim Studienbüro/ Prüfungsamt zu beantragen. Der Antrag (ANMELDEFORMULAR) ist spätestens vier Wochen vor Beginn des Semesters zu stellen, in dem die/der Studierende die Abschlussarbeit anfertigen will.

Die aktuellen Fristen und Termine zur MASTER-ARBEIT sind unter AKTUELLES zu finden.