Informationen zum Master-Studiengang Integrative Zoologie (MSc iZoo)

Der Masterstudiengang „Integrative Zoologie“ (i•Zoo) bietet eine umfassende, forschungsorientierte Ausbildung in verschiedenen Teilgebieten der Biologie der Tiere. 
Mit der Absolvierung dieses Masterstudienganges erwerben die Studierenden umfassende Kenntnisse über Arten- und Formenvielfalt tierischer Organismen, dem Fungieren in ihrer Umwelt, der relevanten entwicklungsbiologischen Prozesse und der den genannten Prozessen zu Grunde liegenden evolutionären Zusammenhänge. 

Liebe Interessierte am Masterstudiengang Integrative Zoologie  
Wir – die Veranstalter des Masterstudiengangs Integrative Zoologie – freuen uns sehr, dass Sie sich für diesen Studiengang an der Universität Rostock interessieren und hoffen, Sie dann zum Semesterstart im Oktober kennenzulernen.
Die Zoologie ist ein äußerst vielfältiges Fachgebiet und wird hier in Rostock mit folgenden Schwerpunkten vertreten: Morphologie und Systematik (Prof. Dr. Stefan Richter), Sensorische Ökologie (Prof. Dr. Guido Dehnhardt), Tierphysiologie/Neuroethologie (Prof. Dr. Fritz Lehmann) und Entwicklungsgenetik (Prof. Dr. Reinhard Schröder). Im ersten Semester wollen wir Ihnen in einer Ringvorlesung einen allgemeinen Überblick über unsere Forschungsgebiete geben. Bitte informieren Sie sich vor Studienantritt anhand des Internetauftrittes der einzelnen Abteilungen und der Modulbeschreibungen über unsere Schwerpunkte und Lehrinhalte. Bitte beachten Sie, dass die Aufnahmekapazität für einzelne Module – insbesondere die der Vertiefungsrichtungen Fischereibiologie (Thünen-Institut für Ostseefischerei), Aquatische Parasitologie (Lehrstuhl für Aquakultur, Prof. Dr. Harry Palm) und Meeressäuger (Abteilung Sensorische Ökologie) sowie einzelnen Exkursionen – begrenzt ist. Übersteigt die Anzahl der Interessierten die Platzanzahl, wird durch das Los entschieden. Sie sollten also ein so breites Allgemeininteresse für das Fach Zoologie besitzen, dass Sie auch andere Module belegen können. Wer heute schon spezifische Vorstellungen für eine externe Masterarbeit hat, sollte im Voraus klären, ob dies im Rahmen des Studienganges „Integrative Zoologie“ realisiert werden kann. Weitere Fragen können wir Ihnen gerne persönlich oder per Email beantworten.
Prof. Dr. Guido Dehnhardt, Prof. Dr. Fritz-Olaf Lehmann, Prof. Dr. Stefan Richter, Prof. Dr. Reinhard Schröder

Überblick/Allgemeines zum Studium

Überblick/Allgemeines zum Studium

RAHMENSTUDIENPLAN

Das Pflichtmodul (6 ECTS) gibt einen Überblick über relevante Teilgebiete der Zoologie wie Morphologie, Systematik, Sinnesphysiologie, Bionik, Neurobiologie und Entwicklungsgenetik. Die darauf aufbauende Fachvertiefung umfasst theoretische Aspekte sowie praktisch anzuwendende Methoden der einzelnen Teilgebiete der Zoologie und erfolgt in den Wahlpflichtmodulen (84 ECTS). Dabei werden sowohl morphologische, physiologische wie auch molekularbiologische Techniken erlernt und angewendet. Schwerpunktsetzungen sind in den Gebieten Morphologie/Systematik, Verhaltensbiologie/Neurobiologie, molekulare Genetik und Ichthyologie/Fischereibiologie möglich. Bezogen auf Arthropoden, marine Wirbellose, Fische und marine Säuger werden dabei sowohl generelle Prinzipien als auch Organismen-spezifische Aspekte vermittelt. Ebenso stehen raum-/zeitliche Dynamiken von Arten und Lebensgemeinschaften sowie Interaktionen zwischen Tieren und ihrer Umwelt im Mittelpunkt. Durch die Verbindung mit Fragestellungen und Methoden verschiedener weiterer biologischer Teildisziplinen in biologischen Austauschmodulen können die Studierenden zusätzliche Einblicke in die Komplexität der organismischen Biologie gewinnen und eignen sich dadurch ein erweitertes methodisches Spektrum an. 
Den Abschluss des Studiums bildet eine Masterarbeit zu einem Forschungsthema mit öffentlicher Verteidigung (30 ECTS). 
Die Studierenden erwerben Schlüsselqualifikationen wie das Beherrschen eines umfangreichen biologischen Methodenrepertoires sowie die Fähigkeit, sich selbständig neues Wissen und Können anzueignen, komplexe Zusammenhänge herzustellen, Wissen und Können in multidisziplinäre Zusammenhänge zu stellen, forschungsorientierte Projekte eigenständig durchzuführen, wissenschaftliche Ergebnisse zu präsentieren, mit Fachkollegen und Laien zu kommunizieren, und in einem Team Verantwortung zu übernehmen.

Im Studium werden Kompetenzen entwickelt, die auf das erfolgreiche Bewältigen folgender beruflicher Tätigkeitsfelder abzielen:
 Durchführung und Planung eigenständiger wissenschaftlicher Arbeiten zu Fragestellungen der organismischen Biologie, angewandten Problemen der Umwelt, sowie zur ökologischen Grundlagenforschung an Universitäten und Instituten. Diese Arbeiten können dann zu einer Promotion in den verschiedenen Teilgebieten der Zoologie führen.
Grundlagenforschung an öffentlichen und privaten Instituten
 Tätigkeiten in und die Leitung von wissenschaftlichen und anwendungsorientierten öffentlichen und privaten Einrichtungen wie z. B. zoologischen Sammlungen, Museen, Aquarien, Zool. Gärten fischereiliche Forschungseinrichtungen oder Diagnostik- oder Genetiklabors.
• Tätigkeiten im administrativen Bereich, die ein abgeschlossenes Hochschulstudium erfordern wie in der oberen Ebene von Umwelt- oder Naturschutzämtern.

Mit dem Master-Abschluss werden die Grundvoraussetzungen für eine weitere wissenschaftliche Qualifikation erworben. Der erfolgreiche Abschluss als Master der "Integrativen Zoologie" ist Eingangsvoraussetzung für die Aufnahme in weiterführende Promotionsstudiengänge, in denen dann besonders die eigenständigen wissenschaftlichen Aspekte weiter vertieft werden.

Bewerbung/Einschreibung

Bewerbung/Einschreibung

Entsprechend der Satzung der Universität Rostock über die Zulassung zum Studium (URZS, 2008) § 16 werden die ca. 20 Studienplätze nach den Noten des ersten berufsqualifizierenden biowissenschaftlichen Abschlusses vergeben.
Soll das Masterstudium im unmittelbaren Anschluss an den vorhergehenden Studiengang aufgenommen werden und liegt das Abschlusszeugnis bei Ablauf der Bewerbungsfrist noch nicht vor, muss eine Bescheinigung des Prüfungsausschusses über die Anmeldung zum letzten Prüfungsabschnitt des vorangehenden Studiengangs und eine Bestätigung über die bis dahin absolvierten Prüfungen und deren Ergebnisse vorgelegt werden. Auf dieser Grundlage kann eine vorläufige Zulassung ausgesprochen werden. (§ 15 Abs. 2 der URZS, 2008)
Interessenten mit einem erfolgreichen Bachelor-Abschluss in den Biowissenschaften schreiben sich bitte direkt über die Online-Einschreibung zwischen dem 01.06. und 15.07. des Jahres (Bearbeitungsstand kann online verfolgt werden) des Studierendensekretariates bei der Universität Rostock ein.
Der Master-Studiengang Integrative Zoologie ist örtlich zulassungsbeschränkt.

Modulprüfungen

Modulprüfungen

Die studienbegleitenden Modulprüfungen werden in dem dafür festgelegten Prüfungszeitraum abgenommen. Der Prüfungszeitraum unterteilt sich in zwei Prüfungsphasen. Die erste Prüfungsphase des Prüfungszeitraumes eines Semesters erstreckt sich auf zwei Wochen unmittelbar im Anschluss an die Vorlesungszeit. Die zweite Prüfungsphase eines Prüfungszeitraumes erstreckt sich auf zwei Wochen unmittelbar vor Beginn des nächsten Semesters. In beiden Prüfungsphasen finden alle Prüfungen zum Regelprüfungstermin nach dem Prüfungs- und Studienplan und Wiederholungsprüfungen statt.

Abweichend davon können die studienbegleitenden Modulprüfungen in Form von Klausuren, mündlichen Prüfungen, Hausarbeiten, Referate/Präsentationen, Protokollen oder praktischen Prüfungen vorlesungsbe- gleitend abgelegt werden, wenn die Studierenden spätestens mit Veranstaltungsbeginn über die für sie geltende Prüfungsart, deren Umfang und den jeweiligen Abgabetermin in Kenntnis gesetzt werden.

Im Einvernehmen zwischen Studierenden und Prüferinnen/Prüfern können Prüfungen unter Wahrung der in der Rahmenprüfungsordnung angegebenen Fristen und Anmeldemodalitäten auch zu anderen Zeitpunkten abgehalten werden.

Die Kandidatin/der Kandidat hat sich zu jeder Modulprüfung (egal ob Erst- oder Wiederholungsprüfung, Klausur, mündliche Prüfung, Protokoll oder Präsentation ...) über ein Web-Portal anzumelden. Die Frist für die Meldung zu Modulprüfungen in der vorlesungsfreien Zeit endet vier Wochen vor Ende der Vorlesungszeit. Die Kandidatin/der Kandidat kann eine Anmeldung zur Prüfung ohne Angabe von Gründen bis zu vierzehn Tagen vor dem Prüfungstermin wirksam zurücknehmen.
Die Rücknahmeerklärung der Anmeldung zu Modulprüfungen muss in schriftlicher Form oder per E-Mail beim Studienbüro/Prüfungsamt erfolgen.

Die Kandidatin/der Kandidat kann von den Regelprüfungsterminen der Modulprüfungen um höchstens zwei Semester abweichen.

Eine Modulprüfung kann als Freiversuch gewertet werden, wenn sie innerhalb der Regelstudienzeit und spätestens zu dem in der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung festgelegten Regelprüfungstermin erstmalig ablegt wird. Freiversuche werden für Modulprüfungen im Umfang von bis zu einem Drittel aller in die Gesamtnote einfließenden Leistungspunkte gewährt. Für die Abschlussprüfung gibt es keinen Freiversuch. Eine Wertung der Modulprüfung als Freiversuch muss innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses beantragt werden (FORMULAR).

Besteht eine Kandidatin/ein Kandidat eine Modulprüfung im Freiversuch nicht, so gilt sie als nicht unternommen, außer sie wurde wegen Täuschung oder eines Ordnungsverstoßes für nicht bestanden erklärt. Die erneute, reguläre erste Modulprüfung ist, unter Beachtung der Fristüberschreitung (um höchstens zwei Semester), abzulegen, anderenfalls gilt die Modulprüfung als abgelegt und wird mit „nicht bestanden“ bewertet.

Besteht eine Kandidatin/ein Kandidat eine Modulprüfung im Freiversuch, darf sie/er die Prüfung zum Zwecke der Notenverbesserung erneut ablegen (Verbesserungsversuch). Es gilt jeweils die bessere Note.

Wurde eine Modulprüfung im Freiversuch unternommen, kann sie nach dem regulären ersten Versuch nur einmal wiederholt werden. Wurde für Modulprüfungen hingegen die Freiversuchsregelung nicht in Anspruch genommen, so können nicht bestandene Modulprüfungen zweimal wiederholt werden. Die Wiederholung einer bestandenen Modulprüfung außerhalb des Freiversuchs ist nicht zulässig. Fehlversuche an anderen Universitäten und gleichgestellten Hochschulen werden angerechnet. Besteht eine Modulprüfung aus zwei Prüfungsleistungen, so ist nur die Prüfungsleistung zu wiederholen, die nicht mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet wurde. 

Die erste Wiederholungsprüfung und Verbesserungsversuche müssen spätestens innerhalb des darauf folgenden Semesters erfolgen, sofern der Kandidatin/dem Kandidaten nicht wegen besonderer, von ihr/ihm nicht zu vertretender Gründe eine Nachfrist gewährt wird. Für Prüfungen, die untrennbar mit einer Lehrveranstaltung verbunden sind, kann diese Frist um ein weiteres Semester verlängert werden. Die zweite Wiederholungsprüfung hat spätestens zum nächsten regulären Prüfungstermin zu erfolgen. Ist die Kandidatin/der Kandidat beurlaubt, ist eine Wiederholungsprüfung im nächsten Prüfungstermin nach Ende der Beurlaubung abzulegen.

Bei Versäumnis der Wiederholungsfrist gilt die Wiederholungsprüfung als abgelegt und wird mit „nicht bestanden“ bewertet, es sei denn, die Kandidatin/der Kandidat hat das Versäumnis nicht zu vertreten.

Master-Arbeit

Master-Arbeit

ANMELDEFORMULAR

Die Abschlussprüfung folgt aus dem Modul „Masterarbeit Integrative Zoologie". Sie besteht aus der schriftlichen Abschlussarbeit (Masterarbeit) und dem Kolloquium. 
Die Themenfindung für die Masterarbeit erfolgt auf der Grundlage von Angeboten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und anderer Fakultäten der Universität Rostock, anderer außeruniversitärer wissenschaftlicher Einrichtungen oder nach eigenen Vorschlägen der Studierenden, stets vorausgesetzt es findet sich dafür eine Betreuerin/ein Betreuer gemäß § 27 der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master).
Die konkrete Aufgabenstellung der Masterarbeit erarbeiten die Studierenden zusammen mit der Betreuerin/dem Betreuer. Dabei stellt die Betreuerin/der Betreuer sicher, dass die Aufgabenstellung den Anforderungen an eine solche Arbeit entspricht.
Die Anfertigung der Masterarbeit erfolgt im 4. Semester. Die Frist für die Bearbeitung beträgt 22 Wochen. Im Einzelfall kann auf begründeten Antrag (FORMULAR) der Prüfungsausschuss die Bearbeitungsfrist ausnahmsweise angemessen um höchstens vier Wochen verlängern. Die Masterarbeit ist fristgemäß beim Studienbüro/Prüfungsamt abzugeben.
Die Masterarbeit ist entsprechend den Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zur Vermeidung wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der Universität Rostock zu verfassen.
Das Kolloquium besteht aus einem etwa 20-minütigen Vortrag der Studierenden/des Studierenden und einer bis zu 40-minütigen Diskussion.
Für den erfolgreichen Abschluss des Moduls „Masterarbeit Integrative Zoologie" werden 30 Leistungspunkte vergeben. Der damit verbundene Arbeitsaufwand beträgt 900 Stunden. Er setzt sich zusammen aus 810 Stunden für die Masterarbeit sowie 90 Stunden für das Kolloquium.

Zulassung zur Abschlussprüfung
Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer den Erwerb von mindestens 78 Leistungspunkten in diesem Studiengang nachweisen kann.
Die Studierende/der Studierende hat die Zulassung zur Abschlussprüfung schriftlich beim Studienbüro/ Prüfungsamt zu beantragen. Der Antrag (ANMELDEFORMULAR) ist spätestens vier Wochen vor Beginn des Semesters zu stellen, in dem die/der Studierende die Abschlussarbeit anfertigen will.

Die aktuellen Fristen und Termine zur MASTER-ARBEIT sind unter AKTUELLES zu finden.