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Die Vielfalt des Lebens: DiEvo
BEGINN: WINTERSEMESTER 2010/2011
Im Masterstudiengang „Diversität und Evolution“ (Flyer) werden morphologisch-entwicklungsgenetisch, systematisch-taxonomisch, und ökologisch ausgerichteten Teilgebiete der Biologie forschungsnah vermittelt. Ziele sind die Vermittlung umfassender Kenntnisse der biologischen Artenvielfalt, der Vielfalt organismischer Strukturen und Baupläne und der ihnen zu Grunde liegenden evolutionären Zusammenhänge. Grundlegende theoretische Aspekte und praktisch anzuwendende Methoden der Taxonomie, Systematik und Morphologie und Molekularbiologie werden in gemeinsamen Lehrveranstaltungen behandelt. Der Studiengang beinhaltet eine detaillierte Übersicht über die Vielfalt der Pflanzen (Schwerpunkt: „Algen“ und Angiospermen) und Tiere (Schwerpunkt: Arthropoden, marine Wirbellose und Fische). Ausgewählte Aspekte der Biodiversitätsforschung (u. a. raum-/zeitliche Dynamik von Arten und Lebensgemeinschaften, Interaktionen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt) und der evolutionären Morphologie stehen dabei im Mittelpunkt. Aus dem Blickwinkel der Evolutionsforschung ist das Verständnis funktionell relevanter morphologisch-anatomischer Merkmalskomplexe im Funktions- und Strukturzusammenhang, ihrer genetische Manifestation und ihrer Reaktion auf spezifische Umweltbedingungen von großer Relevanz.
Die Verbindung mit Fragestellungen und Methoden anderer biologischer Teildisziplinen (z. B. Genetik, Verhaltensbiologie, Molekularbiologie, Ökologie, Physiologie) vermittelt tiefere Einblicke in die Komplexität der organismischen Biologie und stellen eine wesentliche Erweiterung des methodischen Spektrums dar und vermitteln Einblicke in die kausalen Zusammenhänge von evolutionären Prozessen. Den Studierenden des Masterstudienganges "Diversität und Evolution" wird auf diese Weise im Rahmen von Lehrveranstaltungen (Blockpraktika, Vorlesungen, Seminare, Übungen und Exkursionen) ein breiter Überblick über aktuelle Themen der Diversitätsforschung ermöglicht. Weitere Schlüsselqualifikationen umfassen das Beherrschen eines umfangreichen Methodenrepertoires und die Fähigkeiten, sich ständig neues Wissen und Können anzueignen, komplexe Zusammenhänge herzustellen, Wissen und Können in multidisziplinäre Zusammenhänge zu stellen, forschungsorientierte Projekte weitgehend eigenständig durchzuführen, wissenschaftliche Ergebnisse zu präsentieren, mit Fachkollegen und Laien zu kommunizieren, und in einem Team Verantwortung zu übernehmen.
Im Studium werden Kompetenzen entwickelt, die auf das erfolgreiche Bewältigen folgender beruflicher Tätigkeitsfelder abzielen:
- Durchführung und Planung eigenständiger wissenschaftlicher Arbeiten zu Fragestellungen der organismischen Biologie, angewandten Problemen der Umwelt, sowie zur ökologischen Grundlagenforschung an Universitäten und Instituten. Diese Arbeiten können dann zu einer Promotion in so verschiedenen Gebieten wie Botanik, Genetik, Tier- und Pflanzenzucht oder in der Zoologie führen.
- Grundlagenforschung an öffentlichen und privaten Instituten
- Tätigkeiten in und die Leitung von wissenschaftlichen und anwendungsorientierten öffentlichen und privaten Einrichtungen wie z. B. Diagnostik- oder Genetiklabors, Sammlungen, Museen,Aquarien, Zool. Gärten oder fischereiliche Forschungseinrichtungen.
- Tätigkeiten im administrativen Bereich, die ein abgeschlossenes Hochschulstudium erfordern wie in der oberen Ebene von Umwelt- oder Naturschutzämtern.
Mit dem Master-Abschluss werden die Grundvoraussetzungen für eine weitere wissenschaftliche Qualifikation erworben. Der erfolgreiche Abschluss als Master der "Diversität und Evolution" ist Eingangsvoraussetzung für die Aufnahme in weiterführende Promotionsstudiengänge, in denen dann besonders die eigenständigen wissenschaftlichen Aspekte weiter vertieft werden.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer.
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